Weiterbildung zum Prozessmanagement-Fachmann
Unternehmenserfolg mit dem richtigen Prozessmanagement steigern
Die globale Entwicklung der Märkte zwingt die Unternehmen zu einer internen Entwicklung und erzeugt einen enormen Kosten- und Innovationsdruck bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktkomplexität. Durch die fortschreitende Globalisierung nimmt der Wettbewerb immer stärker zu. Durch den enormen Druck verliert man schnell die betriebsinternen Abläufe aus den Augen. In der Folge werden Kundenwünsche und -anforderungen nicht mehr in dem Masse erfüllt, wie es eigentlich zulässig ist. Und um die Wertschöpfung von Produkten oder Dienstleistungen möglichst optimal zu halten, sind ständige Anpassungen der dynamisch ablaufenden Prozesse notwendig.
Die KARER CONSULTING hat hier mit dem Prozessreferenzmodell eine strukturierte Vorgehensweise entwickelt, welche ein optimales Management der Prozesse gewährleistet und die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden sicherstellt.
Prozessmanagement
Geschäftsprozesse sind funktionsübergreifende Verkettungen wertschöpfender Aktivitäten, die von Kunden erwartete Leistungen erzeugen und deren Ergebnisse strategische Bedeutung für das Unternehmen haben. Sie können sich über das Unternehmen hinaus erstrecken und Aktivitäten von Kunden, Lieferanten und Partnern einbinden (Schmelzer/Sesselmann 2004). Damit beantwortet die spezielle Prozessdefinition die Frage „Wer muss was, wie, womit, wozu tun?" und man gelangt auch zu der übergeordneten Zielsetzung im Geschäftsprozessmanagement, nämlich der Steigerung der Wirtschaftlichkeit, der Effizienz und der Effektivität der Prozesse.
Hinter dem Geschäftsprozessmanagement verbergen sich zwei Philosophien. Zum einen die Prozessorientierung und zum anderen die Kundenorientierung. Prozessorientierung ist die Grundhaltung in einem Unternehmen, die das gesamte betriebliche Handeln als Kombination von Prozessen betrachtet. Ziel ist die Steigerung von Qualität und Produktivität im Unternehmen durch eine ständige Verbesserung der Prozesse. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die Ausrichtung auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden sowie die Einbeziehung aller Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen. Kundenorientierung hingegen bedeutet sämtliche Bestrebungen einer Firma auf die Belange der Kunden hin auszurichten und damit die Prozesse End-to-End zu betrachten.
Ziele und Inhalte des Seminars
Die Teilnehmer erfahren in dieser Trainingseinheit umfangreiche Hintergrundinformationen zu Techniken und Methoden des Prozessmanagements. Zusätzlich werden einige tiefgreifende Definitionen rund um die Geschäftsprozesse vermittelt. Ebenso werden den Teilnehmern erfolgreich in der Praxis eingesetzte Methoden und Techniken erläutert und in praktischen Einheiten geübt und vertieft. So ist jeder Teilnehmer in der Lage für verschiedene Situationen die richtige Methode erfolgreich anzuwenden und dem Unternehmen einen deutlichen Mehrwert zu verschaffen. Dazu wird die Erstellung eines unternehmensspezifischen Prozessreferenzmodells in unterschiedlicher Ausprägung geübt und erläutert. Dabei lernen die Teilnehmer eine einheitliche Kommunikationsplattform kennen und sind zukünftig in der Lage, Prozessgrenzen zu definieren, Schnittstellen aufzuzeigen und eine einheitliche Begriffswelt festzulegen.
Gleichzeitig wird den Teilnehmern gezeigt, wie eine optimale Messung und Kontrolle der „neu" gestalteten Prozesse möglich ist. Dazu zählen neben der Identifikation und Klassifikation von Fehlern auch die zentrale Zielstellung zu erkennen und dafür die richtigen Messgrössen zu definieren.



