fIT.4.future Change Agent
fIT macht die IT erfolgreich für die Zukunft
Will die IT für die Zukunft gerüstet sein, muss sie sich von Grund auf neu ausrichten und dabei ihr bisheriges Verhalten verändern. In Zukunft wird erwartet, dass sie näher ans Business rückt und nicht mehr primär die Aufgabe hat, Anforderungen aus den Fachbereichen in IT-Lösungen umzusetzen. Vielmehr steht nun die Unterstützung und Mitgestaltung der Geschäftsabläufe über deren gesamten Lebenszyklus im Mittelpunkt der neuen IT.
Dadurch muss die IT organisatorisch und fachlich umgebaut und neu ausgerichtet werden. Diese Neuausrichtung bietet der IT die Chance in Zukunft einen wesentlich zentraleren Wertbeitrag für das Unternehmen beizusteuern und mehr und mehr als strategischer Partner des Business zu fungieren. Das Wissen der IT über unternehmenseigene Prozesse und Schnittstellen wird so systematisch in die Geschäftsprozessoptimierung eingebracht.
Um als gleichgestellter Partner für die Transformation von Geschäftsprozessen fungieren zu können, müssen die Kompetenzen innerhalb der IT aufgebaut werden: Dazu zählen in erster Linie Fähigkeiten in den Bereichen Prozess-, Projekt- und Human-Capital-Management, die – da die Geschäftsprozesse dem Geschäft gehören und nicht der IT – in der Rolle als interner Berater in die Fachbereiche getragen werden müssen.
Prozessmanagement
Geschäftsprozesse sind funktionsübergreifende Verkettungen wertschöpfender Aktivitäten, die von Kunden erwartete Leistungen erzeugen und deren Ergebnisse strategische Bedeutung für das Unternehmen haben. Sie können sich über das Unternehmen hinaus erstrecken und Aktivitäten von Kunden, Lieferanten und Partnern einbinden (Schmelzer/Sesselmann 2004). Damit beantwortet die spezielle Prozessdefinition die Frage „Wer muss was, wie, womit, wozu tun?“ und man gelangt zu der übergeordneten Zielsetzung im Geschäftsprozessmanagement – nämlich der Steigerung der Wirtschaftlichkeit, der Effizienz und der Effektivität der Prozesse.
Kommunikation
Überall dort, wo Menschen zusammentreffen, treffen auch Bedürfnisse, Gefühle, Erfahrungen und Erwartungen (Wellenlängen) aufeinander. Grundsätzlich gilt: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Nur was ist, wenn man sich nicht bewusst ist, wie man nach aussen wirkt? Dann muss man sich zwangsläufig über die Reaktion wundern oder enttäuscht sein. Wenn das Echo nicht so ausfällt wie erwartet, sucht man die Verantwortung / Schuld häufig bei den Mitmenschen. Damit setzt man den sogenannten Angriff-Verteidigungs-Kreislauf in Bewegung. Die dann auftretenden Probleme sind es, die wir tagtäglich bearbeiten und die zu zeitaufwendigen Konflikten führen. Mit Mitmenschen zu kommunizieren oder sie gar zu führen bedeutet daher, diesen Kreislauf gar nicht erst auszulösen. Oder aber die Fähigkeit zu erwerben, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Dazu bedarf es einer gründlichen Selbstanalyse der eigenen Kommunikationsmuster, damit das Echo dem nahe kommt, was man bewusst „in den Wald hineinruft“. Selbstbewusstheit und Verständnis, sowohl für die eigene Person als auch für das Gegenüber sind die Grundlagen und Grundsätze für eine erfolgreiche und klare Kommunikation. Nur wer die Motive kennt, kann eine gewünschte „Wellenlänge“ rhetorisch herstellen.
Ziele und Inhalte des Seminars
Um die Neuausrichtung der IT effizienter in die Fachbereiche zu tragen, lernen die Teilnehmer ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern, um Missverständnissen vorzubeugen und so die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten zu optimieren. Dazu erfahren die Teilnehmer, wie sie Motive und die Körpersprache bei sich und Anderen bewusst wahrnehmen und so hintergründige Gesprächsziele besser erkennen. In verschiedenen Übungen wird das eigene Gesprächsverhalten analysiert und die system- und situationsgerechte Kommunikation erlernt. Auf diesen Grundlagen aufbauend hilft die Schulung einen eigenen, authentischen Argumentationsstil bei den Teilnehmern zu entwickeln. Gleichzeitig werden in den Übungen das Selbstmanagement und die Selbstführung der Teilnehmer geschult und verbessert.
Um mit auftretenden Konflikten besser umgehen zu können, beinhaltet dieses Training Übungen und Hintergrundinformationen zum Konfliktmanagement, zur Teambildung und zur Moderation. In diesen praktischen Übungen werden den Teilnehmern die Techniken und Methoden zur Konfliktlösung und zur Moderation von Problemlösungssitzungen näher gebracht. Dazu zählt auch die Vermeidung von Konflikten durch die richtige Auswahl des Teams durch die Analyse der Stärken und Schwächen der einzelnen Mitglieder. Als Kommunikationsexperten sind die Teilnehmer anschliessend in der Lage, die Moderation von Sitzungen zu übernehmen und strukturiert zu lenken.


